Archive for März, 2012


Freitag:

Gangs of New York von Martin Scorsese    (2002)

mit Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz

Genre: Krimi/Drama/Geschichte

auf  RTL2 20:15                  Bewertung: 9/10 Punkten.

 

Irgendwann in Mexico von Robert Rodriguez    (2003)

mit Antonio Banderas, Salma Hayek, Johnny Depp

Genre: Action/Thriller/Western

auf Pro7 22:15                     Bewertung: 7/10 Punkten.

 

Samstag:

Wild Wild West von Barry Sonnenfeld    (1999)

mit Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Branagh

Genre: Action/Komödie/Western

auf VOX 20:15                    Bewertung: 5,5/10 Punkten.

 

Michael Clayton von Tony Gilroy   (2007)

mit George Clooney, Sydney Pollack, Tom Wilkinson

Genre: Krimi/Drama/Thriller

auf RBB 23:15                     Bewertung: 8/10 Punkten.

 

Sonntag:

Jerry Maguire – Spiel des Lebens von Cameron Crowe    (1996)

mit Tom Cruise, Cuba Gooding Jr., Renee Zellweger

Genre: Komödie/Drama/Romanze/Sport

auf Kabel1 15:55                Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

Harry Potter und der Feuerkelch von Mike Newell    (2005)

mit Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint

Genre: Abenteuer/Familie/Fantasy/Mystery

auf RTL 20:15                     Bewertung: 6,5/10 Punkten.

 

Hangover von Todd Phillips    (2009)

mit Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha

Genre: Komödie

auf Pro7 20:15                    Bewertung: 8/10 Punkten.

 

Walk the Line von James Mangold    (2005)

mit Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin

Genre: Biographie/Drame/Musik/Romanze

auf RTL2 20:15                  Bewertung: 9/10 Punkten.

 

Stirb langsam – Jetzt erst recht! von John McTiernan    (1995)

mit Bruce Willis, Jeremy Irons, Samuel L. Jackson

Genre: Action/Krimi/Thriller

auf Pro7 22:25                   Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

–  Matt B. –

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Seit dem 22. März laufen die „Hunger-Spiele“ auch in den deutschen Kinos, welche in den USA schon am Startwochenende sämtliche Kassenrekorde brachen.

 

Cast: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Stanley Tucci

Regie: Gary Ross

USA 2012

Genre: Action/Drama/Sci-Fi

Laufzeit: ca. 142 min

Filmstart: 22. März

 

Inhalt:

In einer nicht allzu fernen Zukunft im Norden der USA: Das Land Panem, welches aus dem wohlhabendem Kapitol und zwölf verährmten getthoähnlichen Distrikten besteht, veranstaltet jedes Jahr die selbsternannten „Hungerspiele“. In jedem Distrikt werden per Los zwei Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren ausgewählt. Diese müssen sich im Kampf um Leben und Tod beweisen, bis das letzte übrig gebliebene Kind, als Gewinner, des grausamen, im TV übertragenen Ereignisses, hervorgeht.

Als der Name der kleinen Primrose Everdeen (Willow Shields) gezogen wird, meldet sich deren 17-jährige Schwester, Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig, um ihr Leben zu retten und an ihrer Stelle an den tödlichen Spielen teilzunehmen.

Fazit:

Die Trilogie der Kult-Fantasy Bücher Die Tribute von Panem (auch unter dem englischen Titel The Hunger Games bekannt) verkaufte sich hierzulande über 500 000-mal. Noch vor Veröfentlichung des Kinofilms, feierte man diesen in den USA als neuen Harry-Potter. Der Hype schien berechtigt, denn „The Hunger Games“ spielte am Startwochenende die Rekordsumme von satten 155 Millionen Dollar ein. Das ist die Höchste Einspielquote für ein Non-Sequel-Movie (ein Film der nicht für eine Fortsetzung steht) und die Dritthöchste inklusive der Sequel-Movies (Filme die als Fortsetzung stehen), The Dark Knight (ca. 158 Millionen Dollar Einspielergebnis) und Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 (169 Millionen Dollar Einspielergebnis).

Der Film ist mit seiner stattlichen Länge von Zweieinhalb-Stunden gut anschaubar und auch gerechtfertigt, da der Regisseur motiviert war, das Buch 1:1 wiederzugeben. Es gibt ein paar kleinere Hänger, die den Film für Nichtkenner, der Panem-Trilogie, etwas in die länge ziehen könnten.

Ansonsten kann sich das Werk von Gary Ross („Pleasantville“, „Seabiscuit“) sehen lassen. Ganz souverän bringt er die Geschichte, frei von Kitsch und mit ner ordentlichen Portion Sozial-Kritk , auf die große Leinwand.

Besonders die hervorragenden Darstellern tun dem Film gut. Allen voran Jennifer Lawrence (Oscarnominierung für „Winter’s Bone“), die nicht nur eine grandiose schauspielerische Leistung vollführt, sondern zudem auch noch umwerfend gut aussieht (besonders in der „Tv-Show-Szene“, markant: „Rotes Kleid“), was in Hollywood schon beinahe eine Rarität geworden ist.

Auch die Nebenrollen sind mit Woody Harrelson („Natural Born Killers“, „The Messenger“) und Stanley Tucci („Der Teufel traägt Prada“, „In meinem Himmel“) wunderbar besetzt.

Aufgrund des Einspielergebnisses stehen den Verfilmungen, der anderen beiden Büchern der Trilogie, nichts mehr im Weg.

Ein Film mit „Kult-Potenzial“. Wir sind gespannt.

Insider:

Veganer Woody Harrelson, der eher einen gesunden und Vitalen Lebensstil hat und bis auf wenige Joints im Jahr, ganz auf Drogen, besonders auf Alkohol verzichtet, betrank sich ordentlich, um sich auf seine „Alki-Rolle“ besser einzustimmen. Um seinen Nährstoffhaushalt im Ausgleich zu halten, gabs für ihn nur Rohkost am Set der Dreharbeiten.

Dave S.

 

Bewertung 7,5/10 Punkten

 

Sex statt Splatter, der American Psycho 21. Jahrhunderts.

 

Cast: Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Nicole Beharie

Regie: Steve McQueen

UK 2011

Genre: Drama

Laufzeit: ca. 101 min

Filmstart: 01. März

Inhalt:

Der charmante New-Yorker Werbefachmann Brandon Sullivan (Michael Fassbender) ist erfolgreich, gut aussehend und hat keine Probleme bei Frauen zu landen. Doch insgeheim führt er ein Doppelleben, welches ganz und gar von seiner Sexsucht bestimmt wird. Er hat den ständigen Drang nach sexueller Befriedigung, die er jedoch trotz zahlreicher sexueller Eskapaden, nie wirklich  empfinden kann. Dieser Strudel aus Verlangen und Frustration wird unterbrochen, als Brandons psychisch labile Schwester Sissy (Carey Mulligan) plötzlich auftaucht und  nach familiärer Unterstützung sucht. Brandon jedoch, der keinerlei Näher oder Gefühle zulassen kann, ist mit dieser Situation völlig überfordert und würde sie am liebsten wieder vor die Tür setzten.

Fazit:

Regisseur Steve McQueen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Hollywoodstar; bekannt aus „The Getaway “ und „Gesprengte Ketten“), der uns  schon mit seinem Filmdebut „Hunger“, ein Knast-Drama über tiefe sellische Abgründe, überzeugen konnte, polarisiert in seinem neuen Film Shame erneut das Publikum. Sex, Verzweiflung und Selbstzerstörung sind Mittelpunkt, des sehr kontroversen Streifens. McQueen lässt mit vollem Körpereinsatz seinen Hauptdarsteller auf die Leinwand los.

Die verstörend gute Darbietung, von Michael Fassbender über den sexsüchtigen Antihelden Brandon, erschüttert zu tiefst und lässt alles andere als kalt. Der Shootingstar, der sich mit Quentin Tarantinos Inglourious Basterds oder der Comicverfilmung X-Men: First Class einen Namen machte, zeigt hier nicht nur seine beste Rolle, sondern auch eine der besten schauspielerischen Leistungen der letzten Jahre.

Eine sehr mutige und von vielen  heiß diskutierte Leistung, von McQueen und Fassbender, das leider immer noch anhaltende Tabuthema Sexsucht in einem derartigen Film zu verpacken.

Es ist schon skandalös, dass die Darstellung des Sexsüchtigen New Yorkers von Michael Fassbender, bei der diesjährigen Oscarverleihung einfach übergangen wurde. Stattdessen wurden die weniger oscarwürdigen Leistungen von Brad Pitt in Moneyball und George Clooney in The Descendants geehrt, die im Verhältnis zur Hauptrolle in Shame eigentlich keine Nominierung verdient hätten.

Insider:

Zahllose New Yorker beobachteten in Manhattan, den Dreh der Sexszene am Fenster des Designhotels „The Standard“, das bei Paaren, die es gerne vor Publikum treiben, ein riesen Hit ist.

Unsere Bewertung 9/10 Punkten

 

„Das ist das Paradies… das ist das Paradies, sag ich dir. Diese Stadt ist eine schöne, große, weite Muschi, die nur darauf wartet gefickt zu werden.“

– Al Pacino als Tony Montana: Scarface (1983)

Passend zu den derzeit sommerlichen Temperaturen, empfehlen wir diese Woche die geniale Südstaaten-Komödie O, Brother where art thou? von Joel und Ethan Coen.

Cast: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman

Regie: Joel Coen

Genre: Komödie/Abenteuer/Musik

UK/Frankreich/USA 2000

Laufzeit: ca. 106 min

Inhalt:

Mississippi in den 30er Jahren: Der wortgewandte Ulysses Everett McGill (George Clooney) hat genug vom Gefängnis und flüchtet kurzer Hand, zusammengekettet mit zwei Mitgefangenen, dem übellaunigen Pete (John Turturro) und dem naiv, dümmlichen Delmar (Tim Blake Nelson). Daraufhin beginnt eine haarsträubende Odyssee durch die Wälder von Mississippi, auf der Suche nach der vergrabenen Beute eines Geldtransporter-Überfalls. Diese müssen sie finden, bevor das Tal, in dem das große Geld liegt, überflutet wird.

Fazit:

Die mehr als genialen Coen-Brüder, die schon mit Meisterwerken, wie Miller’s Crossing, No country for old men und zuletzt True Grit, begeistern konnten, haben in O, Brother where art thou? die Odyssee nach Homer, stilistisch in ein humorvolles Südstaaten Abenteuer verwandelt.

Auch der phänomenale Soundtrack, von Oscarpreisträger T-Bone Burnett (Crazy Heart), im HillBilly Stil, verkaufte sich über 60 Millionen mal und erhielt drei Grammys. Der bekannte Song „Man of Constant Sorrow“ bleibt auch noch nach dem Film lange im Gedächtnis.

Auch visuell kann der Film überzeugen, dank der furiosen Arbeit von Coens‘ Stammkameramann, dem mehrfach Oscar nominierten Roger A. Deakins.

Der skurille Mix aus Südstaaten-Komödie, Abenteuerfilm, Musical und dem einzigartigen Coen-Brüder Flair, machen diesen Film zu einem kunstvollen und unterhaltenden Meisterwerk, das man auf jeden Fall gesehen haben sollte.

Unsere Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

Freitag:

Selbst ist die Braut von Anne Fletcher    (2009)

mit Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Mary Steenburgen

Genre: Komödie/Romanze

auf SAT.1 20:15          Bewertung: 6/10 Punkten.

 

Star Wars VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter von Richard Marquand    (1983)

mit Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher

Genre: Action/Abenteuer/Fantasy/Sci-Fi

auf Pro7 20:15            Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

Samstag:

Der mit dem Wolf tanzt von Kevin Costner    (1990)

mit Kevin Costner, Mary McDonnell, Graham Greene

Genre: Abenteuer/Drama/Western

auf RTL2 12:55           Bewertung: 9,5/10 Punkten.

 

Vanilla Sky von Cameron Crowe    (2001)

mit Tom Cruise, Penélope Cruz, Cameron Diaz

Genre: Mystery/Romanze/Sci-Fi/Thriller

auf Sixx 20:15             Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

Doktor Schiwago von David Lean    (1965)

mit Omar Sharif, Julie Christie, Geraldine Chaplin

Genre: Drama/Romanze/Krieg

auf WDR 23:15           Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

Monster’s Ball von Marc Foster    (2001)

mit Billy Bob Thornton, Halle Berry, Heath Ledger

Genre: Drama/Romanze

auf BR 23:05               Bewertung: 8/10 Punkten.

 

Syriana von Stephen Gaghan    (2005)

mit Kayvan Novak, George Clooney, Amr Waked

Genre: Drama/Thriller

auf RBB 23:15            Bewertung: 8/10 Punkten.

 

Sonntag:

Kampf der Titanen von Louis Leterrier    (2010)

mit Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes

Genre: Action/Abenteuer/Fantasy

auf RTL 20:15            Bewertung: 6/10 Punkten.

 

Sherlock Holmes von Guy Ritchie    (2009)

mit Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams

Genre: Action/Abenteuer/Krimi/Mystery/Thriller

auf Pro7 20:15           Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

Fargo-Blutiger Schnee von Joel Coen    (1996)

mit William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare

Genre: Krimi/Drama/Thriller

auf Tele5 22:00          Bewertung: 9/10 Punkten.


Gruselorgie mit prächtiger Ausstattung, übertriebenen Schockeffekten, grausig wenig Handlung und einem Star, der die Mimik, der zahlreichen Film-Leichen kaum übertrifft. Daniel Radcliffe in seiner ersten Hauptrolle nach den „Harry Potter“-Hits.

Cast: Daniel Radcliffe, Ciaran Hinds, Liz White, Janet McTeer

Regie: James Watkins

GB 2012

Genre: Drama/Horror/Thriller

Laufzeit: ca. 95 min

Filmstart: 29. März

Inhalt:

Ein Kaff im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: Der Nachlass einer Villenbesitzerin soll vom Londoner Anwalt Kipps (Daniel Radcliffe) zur Auflösung bereit gemacht werden. In dem düsteren und vom rest der Welt abgeschnittenen Herrenhaus sieht Kipps eine schwarz gekleidete Frau. Die abergläubigen Dörfler reagieren panisch und argwöhnisch, denn jedes mal wenn das Gespenst gesichtet wurde, stirbt eins ihrer Kinder.

Fazit:

Der englische Regisseur James Watkins, der uns auch den Horrorstreifen Eden Lake beschehrte, kann hier nur mit einer überaus guten Aussstattung und einer dichten Atmosphäre glänzen.

Selbst Weltstar Daniel Radcliffe beweist, dass ein großer Name noch keinen großen Schauspieler macht. Es ist verblüffend, wie der im Film vermeintliche Famielienvater, wie ein pubertärer Junge, von höchstens 17 Jahren, auf den Zuschauer wirkt. Und egal welche traumatischen Erlebnisse er im Film hat, seine Mimik ist immer diesselbe, monton, leer und ausdruckslos. Sein „Harry-Potter-Image“ bekommt er jedenfalls durch diese schwache schauspielerische Leistung nicht weg. Man wartet als Zuschauer geradezu darauf, dass er jeden Augenblick seinen Zauberstab zieht und sich mit einem „Patronus-Zauber“ den weg frei kämpft. Aber auch hier wird man bitter enttäuscht das Kino verlassen.

Auch die vielversprechende Story, wurde mit übertriebenen und zum Teil unfreiwillig komischen Schockeffekten vollgepumpt und wie ausgeschlachtet auf der Leinwand zurückgelassen.

Hätte man Meisterwerkler Roman Polanski die Regie anvertraut und den Hauptdarsteller durch Ewan Mcgregor oder Michael Fassbender ersetzt, würde man ein Grusel-Film-Erlebnis, der ersten Klasse erwarten können.

Stattdessen spart euch den Eintritt und schaut euch wahlweise „The Ring“ oder „The Others“ an. Die haben eine ähnliche Thematik und sind ihr Geld wert.

Unsere Bewertung: 3,5/10 Punkten

 

Der neue Film von Regiegenie Tim Burton („Sleepy Hollow“, „Big Fish“, „Alice im Wunderland“) startet bei uns voraussichtlich am 10. Mai. Der exzentrische Regisseur verfilmt die gleichnahmige US-Kultserie Dark Shadows, die von 1966 bis 1971 mit über 1225 Episoden einem Kinofilm würdig ist. Der Trailer verspricht gut aufgelegtes Unterhaltungskino, in der Tim Burtons  Lieblingsschauspieler und guter Freund Johnny Depp, erneut sein Talent für skurrile Rollen beweißen kann.

 

 

Mit Kinomagier Tim Burton („Edward mit den Scherenhänden“, „Sweeney Todd“, „Alice Im Wunderland“) als ausführender Produzent und dem visonären Regisseur von „Wanted“, Timur Bekmambetow, kann einem unterhaltsamen Kinoabend nichts im Weg stehen.

Abraham Lincoln: Vampire Hunter startet  voraussichtlich am 12. Juli in den deutschen Kinos.

Hier der Trailer zu dem, visuell sehr interressanten, Sommerblockbuster.

Haywire

Kultfilmer Steven Soderbergh erschafft Power-Kino für Cineasten und setzt mit seiner Jane Bond den neuen Standard für cooles Action-Kino. Seit dem 8. März ist die sexy Kampfamazone in den deutschen Kinos zu sehen.


Cast: Gina Carano, Ewan McGregor, Channing Tatum, Michael Fassbender, Michael Douglas, Antonio Banderas

Regie: Steven Soderbergh

USA/Irland 2011

Genre: Action/Thrilller

Laufzeit: ca. 93 min

Inhalt:

Mallory Kane (Gina Carano) ist eine Söldnerin, die es  für Geld mit den gefärlichsten Typen aufnimmt und nur Jagd auf die wirklichen Bad Guys macht. Nach einer nicht ganz reibungslosen Geiselbefreiung in Barcelona, will sie eigentlich eine Auszeit einlegen, doch ihr Auftraggeber (Ewan McGregor) überredet sie zu eiener weiteren Mission in Dublin.

Doch diese entpuppt sich schnell als überaus zweifelhaftes Unterfangen-und Mallory wird schließlich als vermeintliche Mörderin um die halbe Welt gejagt.

Fazit:

Die Mixed-Martial-Arts-Meisterin Gina Carano ist hier in ihrer ersten Hauptrolle zu bewundern und besticht nicht nur durch Schlagkräftige Power, sondern auch mit Charisma. Selbst neben Hochkarätern wie Ewan McGregor, Michael Douglas oder Michael Fassbender kann sie ohne Schwierigkeiten bestehen. Ihr Stimme wurde eigens für den Film modifiziert, damit diese, der Rolle entsprechend, tiefer und rauer klingt.

Regisseur Steven Sodergergh („Ocean’s Elven“, „Conatgion“, „Traffic“, „Out of Sight“), der in fast allen Genres glänzt, gilt in den USA als Arthouse-Filmemacher, des modernen Hollywoodkinos. Gekonnt bringt er Kunst, Anspruch und Unterhaltung in ein ausgewogenes Gleichgewicht. Ein cooler, lakonischer und stilvoller Film mit atemberaubenden Kampfszenen. Im Vergleich zu anderen Werken, wie Die Bourne Verschwörung und Co. wird hier nicht mit hysterischen Schnittfolgen gearbeitet, sondern kunstvoll und realistisch in „Handarbeit“ geprügelt. Daher ist der Film auch komplett gegen die Sehgwohnheiten gefilmt und besonders für Cineasten ein kleines Action-Meisterwerk.

Der englische Begriff „going Haywire“ bedeutet „durchdrehen“, „außer Kontrolle geraten“.

Unsere Bewertung 8/10 Punkten

 

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