Archive for April, 2012


Freitag:

Wild at Heart von David Lynch    (1990)

mit Nicolas Cage, Laura Dern, Willem Dafoe

Genre: Krimi/Romanze/Thriller

auf ZDF 1:20                    Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

 

Samstag:

Arizona Dream von Emir Kusturica    (1993)

mit Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway

Genre: Komödie/Drama/Romanze

auf RBB 23:15                Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

Der Maschinist von Brad Anderson    (2004)

mit Christian Bale, Jennifer Jason Leigh, Aitana Sánchez-Gijón

Genre: Drama/Mystery/Thriller

auf 1 Festival 23:20     Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

Terminal von Steven Spielberg    (2004)

mit Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones, Stanley Tucci

Genre: Komödie/Drama/Romanzen

auf Das Erste 23:45       Bewertung: 7/10 Punkten.

 

 

Sonntag:

Gamer von Mark Neveldine, Brian Taylor    (2009)

mit Gerard Butler, Amber Valletta, Michael C. Hall

Genre: Action/Sci-Fi/Thriller

auf Pro7 22:25               Bewertung: 6,5/10 Punkten.

 

Lara Croft: Tomb Raider von Simon West    (2001)

mit Angelina Jolie, Jon Voight, Iain Glen

Genre: Action/Abenteuer/Fantasy

auf Tele5 23:10             Bewertung: 6/10 Punkten.

 

Drachenläufer von Marc Forster    (2007)

mit Khalid Abdalla, Atossa Leoni, Shaun Toub

Genre: Drama/Romanze

auf Das Erste 0:05       Bewertung: 8/10 Punkten.


Marvel’s The Avengers von Joss Whedon

mit Robert Downey Jr., Chris Evans

Genre: Action (142 min)

 

 

 

 

American Pie 4 – Das Klassentreffen von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg

mit Jason Biggs, Alyson Hannigan

Genre: Komödie (112min)

 

 

 

 

The lucky One – Für immer der Deine von Scott Hicks

mit Zac Efron, Taylor Schilling

Genre: Drama (100 min)

 

 

 

 

Fischen Impossible – Eine tierische Rettungsaktion von Aun Hoe Goh

mit Steven Bone, Colin Chong

Genre: Animation (90 min)

 

 

 

 

Das Leben gehört uns von Valérie Donzelli

mit Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm

Genre: Drama (100 min)

 

 

 

 

The first Rasta von Hélène Lee

mit Leonard Percival Lowell

Genre: Dokumentation (85 min)

 

 

 

 

UFO in her Eyes von Xiaolu Guo

mit Udo Kier, Ke Shi

Genre: Drama (109 min)

 

 

 

 

Unter Männern – Schwul in der DDR von Markus Stein, Ringo Rösener

Genre: Dokumentation (93 min)

 

 

 

 

 

Totem von Jessica Krummacher

mit Marina Frenk, Natja Brunckhorst

Genre: Drama (86 min)

 

 

 

 

Pension Freiheit von Markus Kleinhans

mit  Stefan Schneider, Florian Philipp Schröder

Genre: Krimi (90 min)

Definition: Als Cinematography bezeichnet man die Kameraführung in Filmen für Kino und Fernsehen, Kurzfilmen, Musik-Video Clips und allen anderen filmischen Darstellungen.

Der Job des Kameramanns wird meist unterschätzt, obwohl er eine der wichtigsten Funktionen beim Dreh ausübt. Denn er ist neben dem Regisseur maßgeblich an der optischen Qualität und der Gestaltung des Films beteiligt. Er ist dafür verantwortlich wie das Publikum den Film visuell aufnimmt.

Cast, Regisseur, Story können perfekt sein, doch mit schlechter Kameraführung kann der Zuschauer nur schwer einen emotionalen Bezug zum Film aufbauen.

Der Oscar für Cinematography geht an die Kameraleute. Interessant dabei ist, dass zwischen 1940 und 1967 (außer ’58) zwei Oscars für die beste Kameraführung verliehen wurden, einer für Schwarz-weiß- und einer für Farbfilme.

Hier einige bedeutensten Kameramänner und ihre Meisterwerke, die ohne die Kameraführung wahrscheinlich keine große Beachtung bekommen hätten.

  • 1954: Verdammt in alle Ewigkeit (Burnett Guffey)

Die Kuss Szene am Strand zwischen Montgomery Clift und Donna Reed ging in die Filmgeschichte ein. Ursprünglich war geplant die Szene im Stehen zu drehen, doch Clift machte den genialen Vorschlag im Liegen zu filmen.

Der Dank ein Oscar und einer der berühmtesten Einstellung unter den Hollywood Klassikern.

  • 1961: Haie der Großstadt (Eugen Schüfftan)

Unvergesslich: Die famos gefilmten Billard Sequenzen.

  • 1961: Westside Story (Daniel L. Fapp)

Mit der Kamerafahrt über Manhattan wurden damals filmische Grenzen erreicht und neu gelegt. Selten wurden in einer Musicalverfilmung Tanzsequenzen so schön in Szene gesetzt.

  • 1968: Bonnie und Clyde (Burnett Guffey)

Er war der erste moderne „amerikanische Film“. Nie zuvor wurde Gewalt so offen und drastisch dargestellt.

  • 1976: Barry Lyndon (John Alcott)

Filmlegende Stanley Kubrick entwarf extra für den Film eine neue Kameralinse, damit man bei Kerzenlicht filmen konnte.

  • 1990: GoodFellas (Michael Ballhaus)

Die langen Kamerafahrten zeugen von cineastischer Perfektion und machen den Film zu einem ganz besonderen Erlebnis.

  • 1994: Die Verurteilten (Roger A. Deakins)

Allein die Szene in der Tim Robbins vom Dach geworfen werden sollte ist so brillant gefilmt, dass einem der Atem stockt.

  • 2002: Minority Report (Janusz Kaminski)

Die futuristische Kameraführung lassen einem die düstere Zukunftsvision hautnah miterleben.

  • 2003: Road to Perdition (Conrad L. Hall)

Man beachte die „Regenszene“ am Ende! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  • 2006: Children of Men (Emmanuel Lubezki)

Besonders beachtenswert die Action Sequenz am Ende, die ca. 7 min lang ohne Schnitt gedreht wurde. Hier gelang man erneut an filmische Grenzen.

  • 2008: There will be Blood (Robert Elswitt)

Elswitt gelang es perfekt die kunstvollen Ölgemälde, die als Vorlage für den Film dienten, umzusetzen. Der Dank ein Oscar.

– Dave S. / Matt B. –

„Ihr wollt mich doch verarschen! Ihr könnt mich hier drin nicht einsperren, okay! Ey Man ich bin ein Pfau, ihr müsst mich fliegen lassen!“

Mark Wahlberg als Terry Hoitz: Die etwas anderen Corps (2010)

 

Kommt nach Sin City, die Stadt der Freaks, der Creeps und  gebrochenen Herzen, in der die Sünde der einzige Weg zur Erlösung ist.

Cast: Mickey Rourke, Clive Owen, Benicio del Torro, Bruce Willis, Elijah Wood, Rosario Dawson, Jessica Alba, Brittany Murphy, Rutger Hauer, Josh Hartnett, Carla Gugino, uvm.

Regie: Robert Rodriguez

USA: 2005

Genre: Crime/Drama/Thriller/Comic

Laufzei t: ca. 147 min

 

Inhalt:

Der Film umfasst dreich Geschichten der „Sin City-Comic-Buche-Reihe“:

„The Yellow Bastard“: Der in die Jahre gekommene Cop Hartigan (Bruce Willis) beschützt die attraktive Nancy Callahan (Jessica Alba) vor dem Kinderschänder Junior (Nick Stahl).

„The Hart Goddbye“: Der entstellte Freak Marv (Mickey Rourke) versucht den Mord an seiner Geliebten, der Prostituierten Goldie (Jaime King), auf eigene Faust aufzuklären und kommt dem psychopathischen Kannibalen Kevin (Elijah Wood) auf die Spur.

„The Big Fat Kill“: Dwight (Clive Owen) gerät mit Shellies (Britanny Murphy) Exfreund Jackie Boy (Benicio del Torro) aneinander. Die Situation eskaliert im Rotlichtviertel von Sin City und es droht ein Krieg zwischen der korrupten Polizei , den Prostituierten und dem organisierten Verbrechen.

Fazit:

Frank Millers Comic-Buch-Reihe „Sin City“ erschien zwischen April 1991 und Juni 1992 bei Dark Horse Comics und umfasst 13 Bände.

Für den Film wurden hauptsächlich drei, der dreizehn Bände verwendet. Die Adaption ist geglückt. Man übertrug eins zu eins jedes Detail von den Comics auf den Kinofilm. Frank Millers Zeichnungen wurden quasi als Storyboard genutz.

Der, für dieses Thema, wunderbar gewählte Regisseur Robert Rodriguez der sein Können mit Trash-Kunstfilmen wie „From dusk till Dawn“, „Planet Terror“ oder „Machete“ bewies, gelang ein cinaestischer Meilenstein des Comicfilms. Mit berauschenden Schwarz-Schweiß-Bildern, die einzelne Farbelemente (z.B. Blut, Lippenstift, The Yellow Bastard, uvm.) enthalten, entfacht der Regiesseur ein Feuerwerk an künstlerischer Ästhetik und setzt mit seinem visuellen Glanzstück ganz neue Standards des Neo-Noir-Films (Herkunft von Film-Noire, kommt aus dem französischen und bedeutet  „Schwarzer-Film“).

Man reibt sich verwundert die Augen, welche Armada an bekannten Schauspielern dem Zuschauer geboten wird. Allen voran Mickey Rourke, der nach Jahre langer Pleite mal wieder mit einer Hauptrolle sein schauspielerisches Können beweisen darf. Bis in die noch so kleinste Nebenrolle wurde ein namenahfter Star gecastet. Die herrlich schrägen Auftritte von Benicio Del Torro als korrupter Bulle, dem kannibalischen Elijah Wood, einer strippenden Jessica Alba oder einem entstellten Mickey Rourke.

Die Sin City-Recut Fassung ist um ganze 22 min länger und wird anders als in der Kinoversion in chronologischer Reihenfolge erzählt. Sie enthält einige interessanter neuer Szenen, von denen ihr euch aus „Spoiler-Technischen-Gründen“, selbst ein Bild machen dürft.

Der mit Galgen-Humor gespikte Streifen überzeugt allein durch seine düster-melancholische Atmosphäre. Hinzu kommt ein hervorragender Cast und die einzigartige Ästhetik, die einem die volle Aufmerksamkeit abverlangt.

Insider:

Quentin Tarantino („Pulp Fiction“,“Kill Bill“), der beste Freund von Robert Rodriguez, drehte für die Gage von einem Dollar  die Auto-Szene in der Clive Owen und Benicio del Torro, mit Pistolen-Lauf im Kopf, auf dem Weg zu den Sümpfen Sin Citys sind. Rodriguez komponierte zuvor, ebenfalls für einen Dollar, die Musik zu Tarantinos Kultfilm Kill Bill.

Warum wir ihn lieben:

Weil: Hartigan (Bruce Willis) nimmt dem pedofilen Junior (Nick Stahl) „alle Waffen“ ab.

 

 –Dave S.

Unsere Bewertung 9,5/10 Punkten

 

Das Haus Anubis – Pfad der 7 Sünden von Jorkos Damen

mit Kristina Schmidt, Daniel Wilken

Genre: Abenteuer (82 min)

 

 

 

Einmal ist keinmal von  Julie Anne Robinson

mit Katherine Heigl, Jason O’Mara

Genre: Krimi/Komödie (91 min)

 

 

 

Chronical – Wozu bist du fähig? von Josh Trank

mit Dane DeHaan, Alex Russell

Genre: Sci-Fi/Drama (84 min)

 

 

 

My Week with Marylin von Simon Curtis

mit Michelle Williams, Eddie Redmayne

Genre:  Biografie (99 min)

 

 

 

Im Reich der Raubkatzen von Keith Scholey, Alastair Fothergill

mit Samuel L. Jackson

Genre: Dokumentation (92 min)

 

 

 

Die Königin und der Leibarzt von Nikolaj Arcel

mit Mads Mikkelsen, Alicia Vikander

Genre: Historie (137 min)

 

 

 

The Other Europeans in: Der zerbrochene Klang von Wolfgang Andrä, Yvonne Andrä

Genre: Dokumentation (129 min)

 

 

 

 

Sohnemänner von Ingo Haeb

mit Péter Franke, Marc Zwinz

Genre: Komödie (90 min)

 

 

 

Anton Corbijn Inside Out von Klaartje Quirijns

mit Anton Corbijn

Genre: Dokumentation (80 min)

 

 

 

Sing your Song

mit Harry Belafonte

Genre: Dokumentation (104 min)

 

 

 

Haus der Sünde von Bertrand Bonello

mit Hafsia Herzi, Céline Sallette

Genre: Drama (122 min)

 

 

 

Traumfabrik Kabul von Sebastian Heidinger

mit Saba Sahar

Genre: Dokumentation (90 min)

 

 

 

Friede, Freude, Eierkuchen von Michael Chauvistré, Miriam Pucitta

Genre: Dokumentation (87 min)

Freitag:

Saw II von Darren Lynn Bousman    (2005)

mit Tobin Bell, Shawnee Smith, Donnie Wahlberg

Genre: Horror/Thriller

auf RTL2  0:00                Bewertung: 6/10 Punkten.

 

Saw III von Darren Lynn Bousman    (2006)

mit Tobin Bell, Shawnee Smith, Angus Macfadyen

Genre: Horror/Thriller

auf RTL2  01:40              Bewertung: 5,5/10 Punkten.

 

 

Samstag:

Der Mann in der eisernen Maske von Randall Wallace    (1998)

mit Leonardo DiCaprio, Jeremy Irons, John Malkovich, Gérard Depardieu

Genre: Action/Abenteuer/Drama/Geschichte

auf RTL2  11:35               Bewertung: 6,5/10 Punkten.

 

Gesprengte Ketten von John Sturges    (1963)

mit Steve McQueen, James Garner, Richard Attenborough

Genre: Abenteuer/Drama/Geschichte/Krieg

auf BR  20:15                   Bewertung: 9,5/10 Punkten.

 

King of California von Mike Cahill    (2007)

mit Michael Douglas, Evan Rachel Wood, Willis Burks

Genre: Komödie/Drame

auf Sat1  22:00                Bewertung: 7/10 Punkten.

 

Die glorreichen Sieben von John Sturges    (1960)

mit Yul Brynner, Eli Wallach, Steve McQueen, Charles Bronson

Genre: Western/Abenteuer/Drama

auf Das Erste  23:15       Bewertung: 9/10 Punkten.

 

Der Clou von George Roy Hill    (1973)

mit Paul Newman, Robert Redford, Robert Shaw

Genre: Komödie/Krimi/Drama

auf ZDF  0:20                 Bewertung: 9/10 Punkten.

 

 

Sonntag:

Pretty Woman von Garry Marshall    (1990)

mit Richard Gere, Julia Roberts, Ralph Bellamy

Genre: Komödie/Romanze

auf RTL  20:15               Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

The Dark Knight von Christopher Nolan    (2008)

mit Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart

Genre: Action/Thriller/Comic

auf Pro7  22:00             Bewertung: 9,5/10 Punkten.

 

Wenn die Gondeln Trauer tragen von Nicolas Roeg    (1973)

mit Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason

Genre: Horror/Mystery/Thriller

auf BR  23:45                 Bewertung: 9/10 Punkten.

 

Scoop von Woody Allen    (2006)

mit Woody Allen, Scarlett Johansson, Hugh Jackman

Genre: Komödie/Romanze

auf Das Erste  23:50    Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

 

Sex, Gewalt, ein Koffer voller Koks und die erste Riege Hollywoods. Diese Woche präsentieren wir den 90er Jahre Kultfilm True Romance, nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino.

Cast: Christian Slater, Patricia Arquette, Dennis Hopper, Gary Oldman, Christopher Walken, James Gandolfini, Brad Pitt, Val Kilmer, Samuel Jackson

Regie: Tony Scott

USA 1993

Genre: Crime/Romance/Thriller

Laufzeit: ca. 120 min

Inhalt:

Für Comicbuch-Verkäufer Clarence (Christian Slater) und Callgirl Alabama (Patricia Arquette) ist es Liebe auf den ersten Blick. Um mit ihrem Zuhälter reinen Tisch zu machen bricht Clarence auf um ihre Sachen zuholen und kerht mit einem Koffer randvoll mit Kokain zurück.

Das Paar flieht nach Los Angeles um den Stoff an einen Filmproduzenten zu verkaufen, doch die Mafia ist längst hinter den beiden her um sich ihr Koks wieder zu holen.

Fazit:

Hier haben wir ein ganz besonderes Filmjuwel aus den frühen 90er Jahren.

Der kleine Bruder von Regielegende Ridley Scott (Alien, Gladiator, Black Hawk Down, Robin Hood) nahm sich dem genialen Drehbuch, des damals noch unbekannten Film-Wunderkindes Quentin Tarantino (Pulp fiction, Inglourious Basterds) vor. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk, dass nur so von kultigen Dialogen, bis in die kleinsten Nebenrollen hervorragend besetzten Top-Stars und purem Cineasmus (umg. Filmleidenschaft, Filminteresse oder auch Filme erschaffen) strotzt. Man kommt aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus, wenn man in beinahe jeder Szene ein neues, bekanntes Gesicht endeckt, das cool, bösartig, manchmal mitleiderregend oder einfach nur  toll besetzt ist.

Hinzu kommt ein sehr gut gewählter Soundtrack, zudem Meister-Komponist Hans Zimmer (König der Löwen, Fluch der Karibik, The Dark Knight) mit melodischer Melancholie und Ohrwurmgarantie voll ins Schwarze trifft.

Insider:

1. Quentin Tarantino verkaufte sein Drehbuch für die Mindestgage von 20 Tausend Dollar, unter dem Titel Open Road, an Hollywood; aufgrund  der enormen Länge wurde es geteilt. Die erste Hälfte verfilmte Tony Scott (Top Gun, Mann Unter Feuer) unter dem Titel „True Romance“, mit der anderen drehte Oliver Stone (Platoon, Wall Street) „Natural Born Killers“.

2. Tarantino finanzierte mit der Gage seinen ersten Kinofilm Reservoir Dogs und schrieb Kinogeschichte.

3. In True Romance ist Jack Black als Mitarbeiter des Kinos zu sehen; leider fiel die Szene der Schere zum Opfer („die Szene wurde entfernt“).

Warum wir ihn lieben:

Weil:  Dennis Hopper erklärt, mit hemmungsloser Ehrlichkeit , dass Sizilianer von Schwarzen abstammen…

Dave S.

Unsere Bewertung: 9,5/10 Punkten

„Die Kirche will das du gehorchst: Niederknien, aufstehen, niederknien, aufstehen. Wenn dir das gefällt weiß ich nicht wie ich dir helfen kann. Ein Mann geht immer seinen eigenen Weg. Niemand schenkt dir was…Du musst es dir nehmen! Non Serviean!“

-Jack Nicholson als Frank Costello: The Departed

Intensives Psychodrama vom renomierten „Sundance-Film-Festival“.

Cast: Elisabeth Olsen, John Hawkes, Hugh Dancy, Sarah Paulson

Regie: Sean Durkin

USA 2011

Genre: Drama/Thriller

Laufzeit: 102 min

Filmstart: 12. April

Inhalt:

Die junge Martha (Elisabeth Olsen) lebte zwei Jahre lang bei Sektenführer Patrick (John Hawkes) und dessen „Familie“, bis sie den Entshluss fasst zu fliehen. Bei ihrer älteren Schwester, zu der sie mehrere Jahre kein Kontakt hattte, taucht sie unter, doch der Start wiedert ins normale Leben misslingt. Martha verliert mehr und mehr den Sinn für die Realität und kann ihre traumatischen Erlebnisse nicht verarbeiten.

Fazit:

Das Regiedebüt von Sean Durkin, der vorher bei kleineren, hierzulande eher unbekannten Kurzfilmen Regie führte und produzierte, erhielt zahlreiche Preise unter anderem beim, für großartiges Indipendent-Kino bekannte, Sundance-Film-Festival.

Das minimalistische Psychodrama hat vom ersten Moment an eine beklemmende Stimmung, die sich durch den Film über von Szene zu Szene steigert und den Zuschauer wie gelähmt an den Kinosessel fesselt. Spätestens beim Einführungsritual des Sektenführers Patrick (großartig John Hawkes, Oscarnominierung für Winter’s Bone und bekannt aus  der Anfangssequenz aus From Dusk Till Dawn) per „Kräuter-Valium-Limo“, sitzt der Schock und man fühlt sich genauso fasziniert, als sei man Zeuge eines Zugunglücks; eigentlich will man nichts davon wissen, aber man kann seinen Blick nicht abwenden.

Auch die Hauptdarstellerin Elisabeth Olsen spielt mit ihren 21 Jahren famos. Und John Hawkes besticht als abartiger Sektenführer seiner „Familie“.

Alles in allem erwartet den Zuschauer ein Indipendent-Kunststück vom feinsten was Sundance zu bieten hat. Ein intensives Kinoerlebnis mit hervorragenden Darstellern und einer inetensiv beklemmenden Atmosphäre.

Insider:

Elisabeth Olsen ist die jüngere Schwester der weltbekannten Olsen-Zwillinge.

Dave S.-

Unsere Bewertung: 8,5/10 Punkten

 

 

%d Bloggern gefällt das: