Category: Monats Special


Definition: Als Cinematography bezeichnet man die Kameraführung in Filmen für Kino und Fernsehen, Kurzfilmen, Musik-Video Clips und allen anderen filmischen Darstellungen.

Der Job des Kameramanns wird meist unterschätzt, obwohl er eine der wichtigsten Funktionen beim Dreh ausübt. Denn er ist neben dem Regisseur maßgeblich an der optischen Qualität und der Gestaltung des Films beteiligt. Er ist dafür verantwortlich wie das Publikum den Film visuell aufnimmt.

Cast, Regisseur, Story können perfekt sein, doch mit schlechter Kameraführung kann der Zuschauer nur schwer einen emotionalen Bezug zum Film aufbauen.

Der Oscar für Cinematography geht an die Kameraleute. Interessant dabei ist, dass zwischen 1940 und 1967 (außer ’58) zwei Oscars für die beste Kameraführung verliehen wurden, einer für Schwarz-weiß- und einer für Farbfilme.

Hier einige bedeutensten Kameramänner und ihre Meisterwerke, die ohne die Kameraführung wahrscheinlich keine große Beachtung bekommen hätten.

  • 1954: Verdammt in alle Ewigkeit (Burnett Guffey)

Die Kuss Szene am Strand zwischen Montgomery Clift und Donna Reed ging in die Filmgeschichte ein. Ursprünglich war geplant die Szene im Stehen zu drehen, doch Clift machte den genialen Vorschlag im Liegen zu filmen.

Der Dank ein Oscar und einer der berühmtesten Einstellung unter den Hollywood Klassikern.

  • 1961: Haie der Großstadt (Eugen Schüfftan)

Unvergesslich: Die famos gefilmten Billard Sequenzen.

  • 1961: Westside Story (Daniel L. Fapp)

Mit der Kamerafahrt über Manhattan wurden damals filmische Grenzen erreicht und neu gelegt. Selten wurden in einer Musicalverfilmung Tanzsequenzen so schön in Szene gesetzt.

  • 1968: Bonnie und Clyde (Burnett Guffey)

Er war der erste moderne „amerikanische Film“. Nie zuvor wurde Gewalt so offen und drastisch dargestellt.

  • 1976: Barry Lyndon (John Alcott)

Filmlegende Stanley Kubrick entwarf extra für den Film eine neue Kameralinse, damit man bei Kerzenlicht filmen konnte.

  • 1990: GoodFellas (Michael Ballhaus)

Die langen Kamerafahrten zeugen von cineastischer Perfektion und machen den Film zu einem ganz besonderen Erlebnis.

  • 1994: Die Verurteilten (Roger A. Deakins)

Allein die Szene in der Tim Robbins vom Dach geworfen werden sollte ist so brillant gefilmt, dass einem der Atem stockt.

  • 2002: Minority Report (Janusz Kaminski)

Die futuristische Kameraführung lassen einem die düstere Zukunftsvision hautnah miterleben.

  • 2003: Road to Perdition (Conrad L. Hall)

Man beachte die „Regenszene“ am Ende! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  • 2006: Children of Men (Emmanuel Lubezki)

Besonders beachtenswert die Action Sequenz am Ende, die ca. 7 min lang ohne Schnitt gedreht wurde. Hier gelang man erneut an filmische Grenzen.

  • 2008: There will be Blood (Robert Elswitt)

Elswitt gelang es perfekt die kunstvollen Ölgemälde, die als Vorlage für den Film dienten, umzusetzen. Der Dank ein Oscar.

– Dave S. / Matt B. –

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Hier unser erstes Monatsspecial für euch, in dem wir uns mal mit den interessantesten Cameo Auftritten beschäftigt haben. 

Was ist Cameo?

Ein Cameo Auftritt oder kurz Cameo ist das überraschende Auftauchen einer berühmten Person oder Figur in einem Film oder TV-Serie.

Diese wird in der Regel weder im Vorspann noch Nachspann erwähnt.

Der Begriff Cameo erschien zum ersten Mal in Zusammenhang mit den meist kurzen Auftritten des Regisseurs Alfred Hitchcock in seinen Filmen.

Hier eine Liste der für uns überraschendsten und denkwürdigsten Cameo Auftritte:

 

  • Huey Lewis in Zurück in die Zukunft: Marty McFly (Michael J. Fox) will bei einem Talentwettbewerb in der Schule einen Song vortragen, wird aber vom Sänger des Kultsongs “ The Power of Love“ höchstpersönlich hinausgeworfen.

 

 

  • Quentin Tarantino in Inglourious Basterds: Tarantino „spielt“ die erste Nazi-Leiche die von den Basterds skalpiert wird.

 

 

  • Roman Polanski in Chinatown: Jack Nicholson meint zu ihm wer der Zwerg sei, worauf Polanski ihm mit einem Messer die Nase zerschneidet und Nicholson das prägnante Gesichtspflaster bekommt.

 

 

  • Brad Pitt in der Serie Friends: Der damals noch mit Jennifer Aniston verheiratete Brad Pitt tritt als ehemaliger Schul-Moppel auf, der von Rachel (Jennifer Aniston) während der College-Zeit mit Verachtung gestraft wurde.

 

 

  • Hugh Jackman in X-Men First Class: Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) trampen durch die USA, um Mutanten für ihre neugegründete Akademie zu rekrutieren. Dabei treffen sie in einer Bar auf Wolverine (Hugh Jackman), der allerdings keinen Bock hat noch einmal zur Schule zu gehen.

 

 

  • Martin Scorsese in Taxi Driver: Der Regisseur spielt in seinem Film einen verärgerten Fahrgast, der bei DeNiro im Taxi sitzt und erzählt, wie er vor hat seine Frau umzubringen.

 

 

  • Bill Murray in Zombieland: Die Gruppe Überlebender der Zombie-Apokalypse bestehend aus Woody Harrelson, Jesse Eisenberg und Emma Stone sucht in einer Hollywood Villa Zuflucht. Dort treffen sie auf Bill Murray, der zwar wie ein Untoter aussieht, in Wahrheit aber quick lebeding ist. Alle verstehen sich gut, bist die Gäste mit ihrem Gastgeber eine Szene aus Ghostbusters nachspielen.

 

 

  • Stan Lee in Iron Man: Hier wird der Marvel-Erfinder von Tony Stark (Robert Downey Jr.) auf einer Party mit Hugh Hafner verwechselt.

 

 

  • Chester Bennington in Crank 1 & 2: Hier rettet der Frontsänger der Rockband Linkin Park, dem Hauptdarsteller Jason Statham gleich zweimal das Leben.

       

 

 

  • Alfred Hitchcock in Der unsichtbare Dritte: Der König der Cameo-Auftritte, rennt in seinem Meisterwerk hinter einem Bus her, dessen Tür sich vor seiner Nase schließt.

 

 

  • Stephenie Meyer in Twilight-Biss zum Morgengrauen: Hier sitzt die Autorin der Twilight Saga in einem Restaurant, in dem Bella und ihr Vater bedient werden.

 

 

  • Arnold Schwarzenegger in The Expendables: Schwarzenegger, Stallone und Willis treffen sich in einer Kirche um einen Auftrag zu besprechen. Schwarzenegger jedoch überlässt Stallone den Auftrag mit den Worten „ich stehe nicht so auf Dschungel Abenteuer“.

 

 

  • Bruce Willis in Ocean’s Twelve: Ok, jetzt wird’s kompliziert 😛 Bruce Willis spielt sich selbst und erkennt während eines geplanten Überfalls Tess (Julia Roberts), die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Julia Roberts für den Überfall vorgeben soll wirklich Julia Roberts zu sein.

 

 

  • Keith Richards in Fluch der Karibik-Am Ender der Welt: Der Rolling Stones Gitarrist spielt Jack Sparrow’s Vater, der rein zu fällig der Wächter des Piraten Kodexes ist. Richards sitzt in einer dunklen Ecke und klimpert auf seiner Gitarre.

 

 

  • Jim Parsons in The Muppets-The Movie: Hier ist der Schauspieler von Sheldon aus Big Bang Theory, singend und Klavier spielend in einem weissen Smoking zu sehn.

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