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The Grey

Acht Männer, ein Rudel Wölfe und die erbarmungslose Wildnis Alaskas

Cast: Liam Neeson, Dermot Mulroney, Dallas Roberts, Frank Grillo

Regie: Joe Carnahan

USA 2011

Genre: Action/Adventure/Drama

Laufzeit: ca. 117 min

Filmstart: 12. April

Inhalt:

In der Eiswüste Alaskas sind die Arbeiter einer Ölraffinerie auf den Weg zurück in die Zivilisation. Doch ihr Flugzeug gerät in einen heftigen Schneesturm und stürzt ab. Gestrandet in der eisigen Tundra, bahnen sich die acht Überlebenden einen Weg durch die erbarmungslos kalte Wildnis und sind dabei nicht allein. Ein Rudel Wölfe, in dessen Jagdgebiet die Maschine abgestürzt ist,  heftet sich an ihre Fersen. Der depressive und Suizid gefährdete Scharfschütze Ottaway (Liam Neeson) übernimmt das Kommando der Gruppe. Schwer angeschlagen, ohne Nahrung und Wasser, beginnt ein erbarmungsloser Kampf von Mensch gegen Natur.

Fazit:

Joe Carnahan, der üblicherweise trashiges Popcorn-Kino wie „Smokin‘ Aces“ und „Das A-Team“ dreht, beweist, dass er auch ernsthafte Niveauvolle Filme machen kann.

Jeder der simple Action, wie in seinen anderen Machwerken, erwartet wird übberrascht sein. Denn „The Grey“ bietet einen faszinierenden Mix aus Überlebensdrama und Psychostudie, zudem noch ein Rudel Wölfe kommen, die wie grausame wilde Bestien auf den Zuschauer wirken.

Es erwatet einem ein gut zusammengestelltes Schauspieler-Ensemble, die allesamt ihre Charaktere, mit einer fast schon an den Kinobesucher überschwappenden Melancholie, glaubhaft spielen. Besonders zu erwähnen sind die eher unbekannten Darsteller Dermot Mulroney (hatte kleinere Nebenrollen in „J. Edgar“ und „Burn After Reading“), der mit seiner Rolle des „Talget“ eine fabelhafte Darstellung bietet und Frank Grillo, der mit seinem Part als Diaz, die nötige Portion (Galgen)-Humor beisteuert, ohne dabei den Film ins lächerliche zu ziehen. Aber vorneweg glänzt ein zum niederkniehender Liam Neeson („96 Hours“,“Batman Begins“) , der mit seinen beachtlichen 59 Jahren, immer noch jede Szene in fabelhafter Darstellung meistert.

Die grandiosen Bilder und die gut besetzten  Schauspieler lassen den Zuschauer den ein oder anderen Logik fehler schnell vergessen. Wo man  drüber hinwegsehen sollte ist, das biologisch inkorrekte Verhalten der Wölfe im Film.   Der extreme scheue Gattung Wolf würde sich nie so verhalten, wies die als Monster dargestellten Tiere tun.

Alles in allem bietet Joe Carnhans Werk einen hochdramatisch,-melancholischen und extrem spannenden Survival-Trip.

Insider:

Der Großteils des Films wurde in der Wildnis Westkanadas und nicht im Green-Screen-Studio gedreht. Die Temperaturen beim Dreh betrugen teilweise bis zu minus 40 Grad! Der Schneesturm im Film ist angeblich kein Computereffekt, sondern echt.

Dave S.

Bewertung: 7/10 Punkten

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Seit dem 29. März wütet  „Zorn der Titanen“ in den Deutschen Kinos.

Cast: Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Toby Kebbell, Bill Nighy

Regie: Jonathan Liebesman

Genre: Action/Adventure/Fantasy

Laufzeit: ca. 99 min

Filmstart: 29. März

Inhalt:

Halbgott Perseus, der vor zehn Jahren über den Kraken triumphierte, ist drauf und dran ein friedliches Leben als Fischer zu führen und ganz seine Vaterrolle für seinen Sohn einzunehmen. Doch als Hades sich mit Kriegsgott Ares zusammen tut und Zeus in die Unterwelt entführt um ihn dem Göttervater Kronos zu opfern, muss Perseus dem Titan, in einem bitteren Kampf um das Schicksal der Welt, engegentreten.

Fazit:

Warner Bros. bringt, mit einer Budgeterhöhung von 125 Millionen auf 150 Millionen Dollar und einem Riegiewechsel durch  Jonathan Liebesman („World Invasion: Battle  Los Angeles“),  die Fortsetzung zu Kampf der Titanen auf die große Leinwand.

Wo im ersten Teil das nachbearbeitete 3-D einer Katastropfe glich, bemühte man sich in der Fortsetzung ein paar Dinge von Anfang an richtig zu machen. Man drehte schon zu beginn in der dritten Dimension und auch die ganz beachtlichen visuellen Effekte können sich sehen lassen.

Auch vom Unterhaltungswert steht Zorn der Titanen seinem Vorgänger einen Schritt vorraus. Mit mehr Action und einigen humorvollen Onelinern, die teilweise sogar zünden, ohne dass der Zuschauer vor gerade erlebter Dümmlichkeit die Augen verdreht, wird man ganz getreu dem Motto „Hirn aus und Spaß haben“ einen unterhaltsamen Kinoabend erleben.

Wer aber auf einen niveauvollen, historisch korrekten und kunstvollen Film hofft, wird bitter enttäuscht werden. Die Dialoge sind genauso dämlich wie in Teil eins und das bisschen an vorhandener Story passt auf einen Bierdeckel. Und über die alles andere als oscarreifen schauspielerischen Leistungen fängt man gar nicht erst an nachzudenken; man würde sich nur zornig ärgern.

Alles in allem bietet Zorn der Titanen unerhaltsames und kurzweiliges Action-Kino, das einen Tick besser ist als sein Vörgänger Kampf der Titanen.

Insider:

Der Streifen wurde in Wales und auf der Kanarischen-Insel Teneriffa gedreht. Für die Aufnahmen der Unterwelt und von Tartaros filmte man in einem Studio in London.

-Dave S.-

Unsere Bewertung: 6,5/10 Punkten

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