Nach Jahren des Verbots wurde The Texas Chainsaw Massacre endlich vom Index genommen und darf somit ab jetzt in Deutschland frei verkauft werden.

Cast: Marilyn Burns, Allen Danziger, Paul A. Partain, William Vail, Teri McMinn

Regie: Tobe Hooper

Genre: Horror

USA 1974

Laufzeit: ca. 83 min

 

Inhalt:

Fünf Jugendliche unternehmen einen Trip nach Texas. Unterwegs geht ihnen das Benzin aus, sie halten an einer Tankstelle, der jedoch der Treibstoff ausgegangen ist. So beschließen sie zu warten. da eine neue Lieferung Benzin schon auf dem Weg ist.

Kirk (William Vail) und Pam (Teri McMinn) wollen sich die Wartezeit versüßen und beschließen gemeinsam in einem nahe gelegenen Fluss baden zu gehen. Dabei entdecken sie ein Haus, bei dem sie nach Benzin fragen wollen – ohne zu ahnen, dass dort das personifizierte Grauen wohnt.

Fazit:

The Texas Chainsaw Massacre schafft es mit wenig Aufwand und ohne stark offen gelegte Gewalt eine beklemmende Stimmung zu erzeugen, bei dem die Fantasie des Zuschauers das Bindeglied zwischen gezeigtem und gefühltem ist. Die Gewalt Szenen werden also umso wirkungsvoller, desto weniger man zeigt, was dem Regisseur Tobe Hooper mit Bravour gelungen ist.

Man kann den Film als Genre begründend bezeichnen, da er dem Slasher-Horror Genre den Weg zum Publikum geebnet hat und als Vorreiter für Filme wie Freitag der 13., Nightmare on Elmstreet oder Scream gilt.

Der in trashigen Bildern verpackte Horror-Klassiker ist auf jeden Fall sehenswert.

Insider:

Anders als am Anfang im Film behauptet wird, basiert The Texas Chainsaw Massacre nicht auf einem wahren Kriminalfall. Vielmehr dienten die grausigen Taten den US-Serienkillers Ed Gein als Inspirationsquelle für den Film.

Das Filmbudget lag übrigens bei nur ca. 80.000 US-Dollar, was umgerechnet in Euro etwa dem Preis eines Oberklasse PKWs entspricht.

 

Unsere Bewertung: 7,5/10 Punkten.

 

-Matt B.-

 

 

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