Tag Archive: Ralph Fiennes


Seit dem 29. März wütet  „Zorn der Titanen“ in den Deutschen Kinos.

Cast: Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Toby Kebbell, Bill Nighy

Regie: Jonathan Liebesman

Genre: Action/Adventure/Fantasy

Laufzeit: ca. 99 min

Filmstart: 29. März

Inhalt:

Halbgott Perseus, der vor zehn Jahren über den Kraken triumphierte, ist drauf und dran ein friedliches Leben als Fischer zu führen und ganz seine Vaterrolle für seinen Sohn einzunehmen. Doch als Hades sich mit Kriegsgott Ares zusammen tut und Zeus in die Unterwelt entführt um ihn dem Göttervater Kronos zu opfern, muss Perseus dem Titan, in einem bitteren Kampf um das Schicksal der Welt, engegentreten.

Fazit:

Warner Bros. bringt, mit einer Budgeterhöhung von 125 Millionen auf 150 Millionen Dollar und einem Riegiewechsel durch  Jonathan Liebesman („World Invasion: Battle  Los Angeles“),  die Fortsetzung zu Kampf der Titanen auf die große Leinwand.

Wo im ersten Teil das nachbearbeitete 3-D einer Katastropfe glich, bemühte man sich in der Fortsetzung ein paar Dinge von Anfang an richtig zu machen. Man drehte schon zu beginn in der dritten Dimension und auch die ganz beachtlichen visuellen Effekte können sich sehen lassen.

Auch vom Unterhaltungswert steht Zorn der Titanen seinem Vorgänger einen Schritt vorraus. Mit mehr Action und einigen humorvollen Onelinern, die teilweise sogar zünden, ohne dass der Zuschauer vor gerade erlebter Dümmlichkeit die Augen verdreht, wird man ganz getreu dem Motto „Hirn aus und Spaß haben“ einen unterhaltsamen Kinoabend erleben.

Wer aber auf einen niveauvollen, historisch korrekten und kunstvollen Film hofft, wird bitter enttäuscht werden. Die Dialoge sind genauso dämlich wie in Teil eins und das bisschen an vorhandener Story passt auf einen Bierdeckel. Und über die alles andere als oscarreifen schauspielerischen Leistungen fängt man gar nicht erst an nachzudenken; man würde sich nur zornig ärgern.

Alles in allem bietet Zorn der Titanen unerhaltsames und kurzweiliges Action-Kino, das einen Tick besser ist als sein Vörgänger Kampf der Titanen.

Insider:

Der Streifen wurde in Wales und auf der Kanarischen-Insel Teneriffa gedreht. Für die Aufnahmen der Unterwelt und von Tartaros filmte man in einem Studio in London.

-Dave S.-

Unsere Bewertung: 6,5/10 Punkten

An alle Fans von Pulp Fiction und Snatch! Diese Woche empfehlen wir eine rabenschwarze Gangster-Komödie über zwei Killer auf Erholungsurlaub.

Cast: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes

Regie: Martin McDonagh

Genre: Komödie/Krimi/Drama/Thriller

UK/Belgien 2008

Laufzeit: ca. 107 min

Inhalt:

Nach einem nicht ganz nach Plan verlaufenen Auftrag, werden die beiden Auftragskiller Ray und Ken (Colin Farrell und Brendan Gleeson) in das verschlafene Städtchen Brügge geschickt.

Zwischen malerischen Kanälen und mittelalterlichen Kirchen, warten sie auf weitere Instruktionen von ihrem Boss Harry (Ralph Fiennes).

Während sich Ken ganz den kulturellen Sehenswürdigkeiten widmet und den Flair der Stadt genießt, ist der depressive Ray schnell gelangweilt. Statt wie geplant unauffällig unter zu tauchen, legt er sich mit Touristen an, feiert wilde Parties mit einem zwergwüchsigen Hauptdarsteller eines surrealistischen Films und datet die Lokalschönheit Chloe, deren Ex-Freund davon alles andere als begeistert ist.

Boss Harry ist von dem lärmenden Treiben wenig begeistert, sodass Ken bald schon den Auftrag erhält Ray ruhig zu stellen und zwar für immer…

Fazit:

Für Fans von leichten Gangster-Komödien ist Brügge sehen…und sterben? ein absolutes MUSS. Jedoch reicht er nicht ganz an Genre-prägende-Filme wie Reservoir Dogs ,Pulp Fiction und Bube, Dame, König, Gras ran. Das fantastische mittelalterliche Flair von Brügge, der rabenschwarze englische Humor sowie die melancholische Grundstimmung des Films, wirken in perfektem Einklang miteinander. Die doch sehr ungleichen Charaktere der Figuren, die hier aufeinander treffen, sind wunderbar ausgearbeitet. Der leicht schrullige Ken, der cholerische, dauer fluchende Harry und der depressiv melancholische Ray ziehen den Zuschauer bis zum überraschenden Showdown in ihren Bann. Dies macht Brügge sehen…und sterben? zu einer der besten Gangster-Komödien der letzten 10 Jahre.

Unsere Bewertung: 8,5/10 Punkten.

 

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