Seit dem 22. März laufen die „Hunger-Spiele“ auch in den deutschen Kinos, welche in den USA schon am Startwochenende sämtliche Kassenrekorde brachen.

 

Cast: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Stanley Tucci

Regie: Gary Ross

USA 2012

Genre: Action/Drama/Sci-Fi

Laufzeit: ca. 142 min

Filmstart: 22. März

 

Inhalt:

In einer nicht allzu fernen Zukunft im Norden der USA: Das Land Panem, welches aus dem wohlhabendem Kapitol und zwölf verährmten getthoähnlichen Distrikten besteht, veranstaltet jedes Jahr die selbsternannten „Hungerspiele“. In jedem Distrikt werden per Los zwei Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren ausgewählt. Diese müssen sich im Kampf um Leben und Tod beweisen, bis das letzte übrig gebliebene Kind, als Gewinner, des grausamen, im TV übertragenen Ereignisses, hervorgeht.

Als der Name der kleinen Primrose Everdeen (Willow Shields) gezogen wird, meldet sich deren 17-jährige Schwester, Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig, um ihr Leben zu retten und an ihrer Stelle an den tödlichen Spielen teilzunehmen.

Fazit:

Die Trilogie der Kult-Fantasy Bücher Die Tribute von Panem (auch unter dem englischen Titel The Hunger Games bekannt) verkaufte sich hierzulande über 500 000-mal. Noch vor Veröfentlichung des Kinofilms, feierte man diesen in den USA als neuen Harry-Potter. Der Hype schien berechtigt, denn „The Hunger Games“ spielte am Startwochenende die Rekordsumme von satten 155 Millionen Dollar ein. Das ist die Höchste Einspielquote für ein Non-Sequel-Movie (ein Film der nicht für eine Fortsetzung steht) und die Dritthöchste inklusive der Sequel-Movies (Filme die als Fortsetzung stehen), The Dark Knight (ca. 158 Millionen Dollar Einspielergebnis) und Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 (169 Millionen Dollar Einspielergebnis).

Der Film ist mit seiner stattlichen Länge von Zweieinhalb-Stunden gut anschaubar und auch gerechtfertigt, da der Regisseur motiviert war, das Buch 1:1 wiederzugeben. Es gibt ein paar kleinere Hänger, die den Film für Nichtkenner, der Panem-Trilogie, etwas in die länge ziehen könnten.

Ansonsten kann sich das Werk von Gary Ross („Pleasantville“, „Seabiscuit“) sehen lassen. Ganz souverän bringt er die Geschichte, frei von Kitsch und mit ner ordentlichen Portion Sozial-Kritk , auf die große Leinwand.

Besonders die hervorragenden Darstellern tun dem Film gut. Allen voran Jennifer Lawrence (Oscarnominierung für „Winter’s Bone“), die nicht nur eine grandiose schauspielerische Leistung vollführt, sondern zudem auch noch umwerfend gut aussieht (besonders in der „Tv-Show-Szene“, markant: „Rotes Kleid“), was in Hollywood schon beinahe eine Rarität geworden ist.

Auch die Nebenrollen sind mit Woody Harrelson („Natural Born Killers“, „The Messenger“) und Stanley Tucci („Der Teufel traägt Prada“, „In meinem Himmel“) wunderbar besetzt.

Aufgrund des Einspielergebnisses stehen den Verfilmungen, der anderen beiden Büchern der Trilogie, nichts mehr im Weg.

Ein Film mit „Kult-Potenzial“. Wir sind gespannt.

Insider:

Veganer Woody Harrelson, der eher einen gesunden und Vitalen Lebensstil hat und bis auf wenige Joints im Jahr, ganz auf Drogen, besonders auf Alkohol verzichtet, betrank sich ordentlich, um sich auf seine „Alki-Rolle“ besser einzustimmen. Um seinen Nährstoffhaushalt im Ausgleich zu halten, gabs für ihn nur Rohkost am Set der Dreharbeiten.

Dave S.

 

Bewertung 7,5/10 Punkten

 

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